Dr. med. Jürgen Röger ist als Facharzt für Dermatologie (Hautarzt) in Schwabmünchen niedergelassen. Auf dieser Seite finden Sie die öffentlich gelisteten Angaben zur Praxis sowie einen verständlichen Überblick darüber, womit sich die Dermatologie beschäftigt, welche Erkrankungen ein Hautarzt behandelt und wann ein Besuch sinnvoll ist.
Praxis Dr. med. Jürgen Röger – die wichtigsten Angaben
Die folgenden Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Branchenverzeichnissen. Bitte erfragen Sie aktuelle Sprechzeiten und Terminmodalitäten direkt in der Praxis, da sich Angaben ändern können:
- Fachgebiet: Facharzt für Dermatologie; zusätzlich Allergologie, Venerologie und Phlebologie
- Anschrift: Fuggerstraße 40, 86830 Schwabmünchen
- Telefon: (08232) 79200 · Fax: (08232) 79201
- Sprechzeiten (laut Verzeichnis): Mo 09–12 & 15–18 Uhr · Di 09–12 Uhr · Mi 08:30–12 Uhr · Do 09–12 & 15–18:30 Uhr · Fr 09–12 Uhr
- Versicherung: gesetzlich und privat Versicherte
Was macht ein Facharzt für Dermatologie?
Die Dermatologie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Haut sowie mit Haaren, Nägeln und den angrenzenden Schleimhäuten befasst. Als größtes Organ des Körpers erfüllt die Haut viele Aufgaben: Sie schützt vor Umwelteinflüssen, reguliert den Wärmehaushalt und ist an der Sinneswahrnehmung beteiligt. Eine Hautärztin oder ein Hautarzt erkennt, behandelt und beobachtet Erkrankungen dieser Bereiche – von harmlosen Hautveränderungen bis hin zu Erkrankungen, die einer längerfristigen Betreuung bedürfen.
Viele Dermatologinnen und Dermatologen verfügen über zusätzliche Qualifikationen. Im Fall der Praxis von Dr. Röger sind laut Verzeichnis die Bereiche Allergologie, Venerologie und Phlebologie genannt – ein vergleichsweise breites Spektrum, das über die reine Hautbehandlung hinausgeht.
Häufige Hauterkrankungen
Hautärztinnen und Hautärzte sind die ersten Ansprechpartner bei einer Vielzahl von Beschwerden. Zu den häufigsten Themen in einer dermatologischen Praxis gehören:
- Akne – vor allem in der Pubertät, aber auch im Erwachsenenalter
- Ekzeme und Neurodermitis – mit trockener, juckender oder entzündeter Haut
- Schuppenflechte (Psoriasis) – eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung
- Rosazea – anhaltende Rötungen, meist im Gesicht
- Pilzinfektionen, Warzen und andere Infektionen der Haut und Nägel
- Auffällige Muttermale und Hautveränderungen, die beobachtet oder abgeklärt werden sollten
Die geeignete Vorgehensweise hängt immer vom Einzelfall ab und wird individuell ärztlich festgelegt. Allgemeine Informationen wie dieser Beitrag können ein persönliches Gespräch nicht ersetzen.
Allergologie, Venerologie und Phlebologie
Diese drei Zusatzbereiche zeigen, wie breit das dermatologische Spektrum sein kann:
- Allergologie: Diagnostik und Begleitung von Allergien, etwa Kontaktallergien, Nahrungsmittel- oder Pollenallergien. Hauttests können helfen, Auslöser einzugrenzen.
- Phlebologie: die Lehre von den Venenerkrankungen, zum Beispiel Krampfadern oder Besenreiser sowie deren mögliche Folgen.
- Venerologie: die Lehre von den sexuell übertragbaren Erkrankungen, die Diagnostik und Beratung umfasst.
Hautkrebsvorsorge: das Hautkrebs-Screening
Ein wichtiger Baustein der dermatologischen Versorgung ist die Früherkennung von Hautkrebs. Gesetzlich Versicherte in Deutschland haben in der Regel ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening. Dabei wird die Haut systematisch untersucht. Zur eigenen Beobachtung von Muttermalen kann die sogenannte ABCDE-Regel hilfreich sein – sie achtet auf Asymmetrie, Begrenzung, Farbe (Colour), Durchmesser und Entwicklung. Auffälligkeiten bedeuten nicht automatisch eine Erkrankung, sollten aber ärztlich abgeklärt werden.
Wann sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen?
Ein Termin in einer dermatologischen Praxis kann in vielen Situationen sinnvoll sein, zum Beispiel bei:
- neuen oder sich verändernden Muttermalen und Hautstellen
- anhaltendem Juckreiz, Ausschlägen oder Rötungen
- chronischen Hautbeschwerden wie Neurodermitis oder Schuppenflechte
- Verdacht auf eine Allergie oder unklaren Hautreaktionen
- Wunsch nach einer Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung
Bei stark ausgeprägten, sich rasch verändernden oder mit Allgemeinsymptomen einhergehenden Beschwerden sollte ärztlicher Rat zeitnah eingeholt werden.
Tipps für eine gesunde Haut
Einige allgemeine Gewohnheiten gelten als hautfreundlich und können das Wohlbefinden der Haut unterstützen:
- konsequenter Sonnenschutz, besonders bei längerem Aufenthalt im Freien
- milde, auf den Hauttyp abgestimmte Reinigung und Pflege
- ausreichend Flüssigkeit und eine ausgewogene Ernährung
- regelmäßige Selbstbeobachtung von Muttermalen und Hautveränderungen
Welche Pflege oder Behandlung im Einzelfall passt, lässt sich am besten in einem persönlichen ärztlichen Gespräch klären – etwa in einer dermatologischen Praxis vor Ort.
Mehr verständliche Gesundheitsthemen finden Sie im Magazin von DocTip, zum Beispiel in der Rubrik Pflege.